Kapitel 30 – 幽体離脱 (Yūtai ridatsu) – Astralreise

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14. Juli 1919

Wie beschlossen schlagen wir unser Nachtlager an der mysteriösen Steinkugel zwischen Mond- und Drachenpyramide auf. Noch bevor wir von den Pferden absitzen können, hat Indie es sich bereits in der Sitznische des Steins bequem gemacht und lässt sich von dort nicht mehr vertreiben.

Wir errichten unser Nachtlager rund um den Stein. Das euphorisierende Gefühl, das von dem Stein ausgeht, begleitet mich in den Schlaf. Ich träume. Träume? Dafür fühlt sich die Erfahrung sehr real an…

Ich spüre, wie ich mich aus meinem Körper löse und aufsteige. Ich schwebe über der Steinkugel, spüre auch die unsichtbare Präsenz meiner Begleiter und schwebe weiter aufwärts. Unter mir zeigt sich die Landschaft – das Tal, Visoko – die Pyramiden. Aus deren Innern scheint es zu leuchten. Unter den Bergen – so scheint es – sind antike Bauten verborgen:

Als ich am nächsten Morgen erwache, ist diese nächtliche Erfahrung noch voll und ganz in meinem Bewußtsein. Mir ist völlig klar, dass auch die anderen diese ausserkörperliche Reise gemacht haben und dass die Wahrnehmung ihrer Präsenzen meinerseits keine Einbildung war. Bestärkt durch die Gewissheit, dass sich unter der unscheinbaren Oberfläche der Pyramiden-Berge mehr verbirgt, als das bloße Auge erkennen kann, machen wir uns auf den Weg zur näheren Untersuchung.

 


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